Was ist mein Unternehmen wert? Eine belastbare Antwort – als Verhandlungsgrundlage für Käufer und Verkäufer.
Ein zu hoher Preis lässt den Deal scheitern. Ein zu niedriger Preis bedeutet, dass der Verkäufer Wert verschenkt – oft sechsstellige Beträge. Ein professionelles Bewertungsgutachten liefert die objektive Grundlage, auf der beide Seiten verhandeln können.
Kurz gesagt: Der Unternehmenswert ist das methodisch ermittelte, objektivierte Ergebnis einer Bewertung nach IDW S1 – der Kaufpreis ist das Verhandlungsergebnis. Ein belastbares Gutachten verschiebt die Verhandlung auf eine sachliche Grundlage und schützt davor, beim Verkauf Wert zu verschenken.
„Was ist meine Firma wert?“ ist die erste Frage vor jedem Verkauf – und die wichtigste. Der Unternehmenswert wird methodisch hergeleitet, vor allem aus den nachhaltig erzielbaren künftigen Erträgen. Der tatsächliche Kaufpreis hängt zusätzlich von Verhandlungsmacht, möglichen Synergien des Käufers, der Marktlage und der Deal-Struktur ab – wie aus dem Wert der Preis wird, zeigt der Beitrag Kaufpreisfindung beim Firmenverkauf. Wer den objektivierten Wert kennt, geht informiert in die Preisfindung und erkennt sofort, ob ein Angebot fair ist.
Die Bewertung folgt einem nachvollziehbaren Ablauf – genau deshalb hält ein Gutachten in Verhandlungen und gegenüber Finanzierern stand:
Der neue IDW S1 2026 regelt die KMU-Bewertung erstmals verbindlich in Kapitel 12:
Als Verkäufer gehen Sie mit einer belastbaren Wertuntergrenze in die Verhandlung und verschenken keinen Wert. Als Käufer prüfen Sie, ob der geforderte Kaufpreis durch die nachhaltige Ertragskraft gedeckt ist, und vermeiden eine Überzahlung. Auf Wunsch prüfe ich auch ein bereits vorliegendes Gutachten der Gegenseite auf Plausibilität.
Eine erste Wertindikation beginnt im niedrigen vierstelligen Bereich, ein vollständiges IDW-S1-Gutachten liegt im fünfstelligen Bereich. Nach einem kurzen Erstgespräch erhalten Sie ein transparentes Festpreisangebot; die Erstellung dauert bei vollständigen Unterlagen in der Regel 2–4 Wochen. Mehr dazu im Artikel Was kostet eine Unternehmensbewertung? Grundlagen zur Methodik finden Sie unter Bewertungsgutachten nach IDW S1.
Der Wert ergibt sich aus den nachhaltig erzielbaren künftigen Erträgen, abgezinst mit einem risikoadäquaten Kapitalisierungszins (Ertragswert- und DCF-Verfahren), und wird mit Markt-Multiplikatoren plausibilisiert. Bei KMU liegt der EBIT-Multiplikator häufig zwischen 4x und 7x – abhängig von Branche, Ertragslage und Inhaberabhängigkeit.
Der objektivierte Unternehmenswert bildet die Grundlage. Der tatsächliche Kaufpreis ist das Verhandlungsergebnis und wird zusätzlich von Verhandlungsmacht, Synergien des Käufers, Finanzierung und Deal-Struktur (Asset Deal oder Share Deal) beeinflusst.
Für kleine und mittlere Unternehmen liegen EBIT-Multiplikatoren typischerweise zwischen 4x und 7x. Entscheidend sind Branche, Wachstum, Ertragsstabilität und die Übertragbarkeit der Ertragskraft auf einen Nachfolger.
Für eine erste Orientierung vor Verhandlungsbeginn genügt oft eine Wertindikation. Für Finanzierung, Verkaufsexposé oder als belastbare Verhandlungsgrundlage empfiehlt sich ein vollständiges Bewertungsgutachten nach IDW S1.
Bei vollständiger Datenlieferung in der Regel 2 bis 4 Wochen.
Ja. Eine eigene Bewertung zeigt, ob der geforderte Kaufpreis durch die nachhaltige Ertragskraft gedeckt ist, und schützt vor Überzahlung. Alternativ lässt sich ein vorliegendes Verkäufer-Gutachten gegenprüfen.